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13.08.2022

Teilnahme am Wettbewerb zur Kunst im öffentlichen Raum:
Universität des Saarlandes, Campus Homburg, Neubau des Präklinischen Zentrums für Molekulare Signalverarbeitung (PZMS).

Die Jury hat am Freitag, 22.07.2022 über die Vergabe der künstlerischen Maßnahmen im Rahmen des Neubauvorhabens PZMS entschieden. Ausgewählt zur Realisierung wurden folgende Entwürfe:

1.   Igor Sacharow-Ross
2.   Carsten Feil, Büro Palma Kunkel

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29.02.2022

Teilnahme am 25. Bad Honnefer Winterseminars: „Schwarze Löcher und kosmische Evolution“
vom 27. – 29. Januar 2022 im Physikzentrum Bad Honnef zu kosmischen Evolution, sowie literarische und künstlerische Arbeiten zum Thema.

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28.02.2022

27. Februar 2022, Ende der Aktion CeremoniaЯ im Park Schloss Moyland, 19:10 Uhr

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20.02.2022

SAVE THE DATE: Joseph Beuys und die Schamanen

Am 27. Februar 2022, mit einer zweistündigen Aktion des Künstlers Igor Sacharow-Ross, endet der Reigen zum Schamanismus in Museum Schloss Moyland.


27.11.2021

SAVE THE DATE: Eine große Passion – Galerie Michael Schlieper

Ausstellungsprojekt im Karl Ernst Osthaus-Museum in Hagen vom 27. November 2021 bis 23. Januar 2022.

Die Galerie von Michael Schlieper war eine Institution in Hagen. In den 31 Jahren der Galerietätigkeit wurden mehr als 300 Ausstellungen mit Werken renommierter und junger Künstler realisiert. Ende August 1973 ging es los in der Elfriedenhöhe Nr. 6 als Hagener Kunstkabinett. Michael Schlieper und seine Geschäftspartnerin, Gerda Busch, widmeten ihre erste Ausstellung einem der bedeutenden Künstler seiner Zeit: Karl Fred Dahmen, dessen Graphik sowie seine Objektkästen sich nahezu in jeder Sammlung von Museen für moderne Kunst in Deutschland befinden. Durch diesen gelungenen Auftakt gelang es dem unrastigen Galeristen, weitere Künstlerinnen und Künstler von Rang nach Hagen zu locken. Und kein geringerer als A.R. Penck, dessen Graphiken und Arbeiten auf Papier die Galerie als letzte Schau in der Elfriedenhöhe 1992 präsentierte, kam zu seiner Eröffnung und spielte mit seinem Trio Free Jazz.

Michael Schlieper und Gerda Busch leiteten ihre schöne Galerie 19 Jahre lang. Nach dem Ausscheiden seiner Geschäftspartnerin zog es Michael Schlieper 1992 in das ehemalige Atelier des Glaskünstlers Paul Gerhardt in die Böhmerstraße 18, da mittlerweile das Haus in der Elfriedenhöhe verkauft wurde. Und wieder eröffnete ein großer Künstler die Galerieräume: der Hagener Emil Schumacher mit Gouachen und Grafik. Ihm folgten so bekannte Zeitgenossen wie Igor Sacharow-Ross, dessen herausragende Ausstellung den enigmatischen Titel: Vormorgendliche Sphäre der Nacht II trug.

Michael Schlieper hat es immer wieder verstanden, mit bedeutenden Künstlern ins Gespräch zu kommen und diese in seine Galerieräume gebeten. Dies bezog sich nicht nur auf bildende Künstler, sondern auch auf Musiker. Der Jazz-Fan Schlieper, der vor seiner Galerietätigkeit Jazzclubs in Hagen und in Friedberg gründete, ließ es sich nicht nehmen, Konzerte mit international bedeutenden Musikern wie Alan Silva, Heinz Sauer, Charlie Mariano, Walter Kowald, John Tchicai und Vitold Rek zu veranstalten.

Michael Schlieper verstand es ebenfalls, Soloausstellungen von Künstlern mit Gruppen- und Themenausstellungen alternieren zu lassen. Zu den bekanntesten Präsentationen gehörte die Schau: Torso, die bundesweite Aufmerksamkeit erhielt. Sie war die erste Ausstellung (22. März 1996) in den neuen Galerieräumen gegenüber dem Osthaus Museum Hagen, in der Hochstraße 74/76. Eine spannende Galerieinszenierung wurde unter dem Titel: Der weiße Fleck bleibt weiß realisiert. 14 Künstler der Galerie gaben nicht nur Statements zu diesem kunstphilosophischen Thema ab, sondern inszenierten sich auch mit ihren Werken. Und schließlich die (um zwei Jahre vorgezogene) Jubiläumsausstellung der Galerie: die andere Seite im Jahr 2001, eine Schau mit beeindruckenden Wand- und raumgreifenden Installationen, Skulpturen, Bilderreihen Fotografien und Zeichnungen. Diese Ausstellung fand – auf der anderen Seite -, also im Osthaus Museum statt, für eine Galerie ein Ritterschlag!

So ist es uns ein wichtiges Anliegen, an die bedeutenden Ereignisse der Galerietätigkeit von Michael Schlieper mit einer Hommage an ihn im Jahr 2021 zu erinnern, also 20 Jahre nach der Jubliäumsausstellung der Galerie.

Michael Schlieper hat die Kunst- und Kulturszene in Hagen mitgeprägt: als Galerist, als Initiator von Jazzkonzerten und als Fotograf. Nach der Schließung seiner Galerie im Jahr 2004 war Michael Schlieper, der leidenschaftliche Fotograf, ausschließlich als Künstler tätig. Eine Einzelausstellung im Osthaus Museum Hagen fand 2014 unter dem Titel Menschbilder statt. Michael Schliepers große Begabung war es, Menschen für Aktionen zu begeistern. Sein waches Auge sah Dinge, die anderen entgingen: im Leben, in der Kunst, in seiner Fotografie.

Igor Sacharow-Ross, Rufe Tage auf……….., 1994, Präparierte und konservierte Naturblätter, Acryl, Öl und Stahl auf Holz, 300 x 130 x 22 cm


27.08.2021

Joseph Beuys und die Schamanen Ausstellung im Museum Schloss Moyland wurde verlängert:

  • Die ethnologischen Objekte der Ausstellung im Dialog mit Joseph Beuys werden bis zum 19. September 2021 gezeigt.
  • Der Ausstellungsteil der zeitgenössischen Künstler wurde bis zum 28. Februar 2022 verlängert.


28.04.2021

Igor Sacharow-Ross, Kam und musste gehen, wieder fortgebannt, 2021, Partial Views: Spatial collage

Am 2. Mai hätte im Museum Schloss Moyland die Ausstellung “Joseph Beuys und die Schamanen” eröffnet werden sollen, an der ich beteiligt bin. Ich hätte gerne Sie/Euch dort getroffen und meine Raumcollage vor Ort “eingeweiht”, doch leider wurde die Eröffnung aufgrund der aktuellen Bestimmungen abgesagt. Dies ist für das Museum und alle Künstler natürlich eine herbe Enttäuschung, doch hoffen wir, dass die Öffnung der Museen nicht allzu lang auf sich warten lässt.


Hier können Sie am kommenden Sonntag, 2.5.2021 um 14 Uhr die Ausstellungseröffnung (Übertragung der Reden) mitverfolgen:

Mehr Informationen auf der Seite von Schloss Moyland

Mehr Informationen auf der Seite vom WDR


27.01.2021

SAVE THE DATE: Joseph Beuys und die Schamanen

Ausstellung im Museum Schloss Moyland vom 2. Mai bis 29. August 2021

Die Kindheitserfahrungen von Igor Sacharow-Ross in Chabarowsk/Ostsibirien, dem Verbannungsort der Eltern, ziehen sich als Grundton durch das Schaffen des heute in Köln ansässigen Künstlers: Naturbeobachtung in der sibirischen Tundra, Begegnungen mit Schamanen und ihren Ritualen in einer heute verschwundenen Welt. In seinen Arbeiten verfolgt er, ähnlich wie Beuys, einen interdisziplinären Ansatz an der Schnittstelle von ästhetischem und alltäglichem Denken und Handeln. Für die Moyländer Ausstellung hat Igor Sacharow-Ross die Raum-Collage “Kam und musste gehen, wieder fortgebannt“ konzipiert, deren Grundgedanke auf dem Ideenkreis von Geburt, Tod und Wiedergeburt basiert. Dabei macht er von der besonderen Wirkung sowie von den optischen und klanglichen Qualitäten des Materials Graphit Gebrauch, das als Carbon auch wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers ist; mit ihm evoziert er eine Atmosphäre, die spirituelle Kräfte spürbar macht.

Igor Sacharow-Ross, Siberian scheme I, 1989-2001, Mischtechnik auf Filterpapier, 85 x 165 cm

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24.06.2020

40Jahre UNO-Flüchtlingshilfe – 100 Kunstwerke für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR)

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Ausstellung der Kunstwerke 2020 (jeweils für zwei Wochen)
September 2020: Kunstmuseum Bonn
Oktober 2020: Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
November 2020: Berlinische Galerie, Berlin

Igor Sacharow-Ross,  aus Werksreihe: “sapiens/sapiens“ , Mischtechnik auf Holz, 1999

Leben retten, Kunst gewinnen: die Kunstlotterie der UNO-Flüchtlingshilfe.
WDR 3 Kultur am Mittag 19.06.2020 


26.09.2018 bis heute

ob DACH / eine Baustelle in Bonn

Ich möchte einen Bau für und mit OBDACHLOSEN in Bonn initiieren. Es soll im städtischen Raum eine Syntopie-Plastik entstehen. Die Syntopie-Plastik soll ein Ort der Begegnung, des Kennenlernens und der aktiven Teilhabe werden.

Eine Syntopie-Plastik kann als eine offene Verbindung überall dort entstehen, wo aus dem Aktivieren des zwischenmenschlichen Potentials die Chance erwächst, den gewohnten Habitus zu verändern. Es handelt sich also um eine Chance für alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Verhaltensmuster zu untersuchen und eventuell bessere zu finden: Solche die ein Mehr an Intensität und Lebendigkeit, aber auch einen besseren Umgang mit der eigenen sozialen Verantwortung versprechen!

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Fortsetzung des Projekts:


Erinnere Dich!

Ursprünglich wollte ich einen Bau für und mit Obdachlosen in Bonn initiieren. Es sollte im städtischen Raum eine Syntopie-Plastik entstehen. Die Syntopie-Plastik sollte ein Ort der Begegnung, des Kennenlernens und der aktiven Teilhabe werden. Durch das Projekt „ob DACH“ sollte deutlich werden, dass Obdachlose, was ihre Wahrnehmung betrifft, außerhalb unserer Gesellschaft leben. Obdachlose sind Heimatlose im wahrsten Sinne des Wortes. Heimat, Identität und individuelle Lebensqualität von Menschen wird im Wesentlichen durch „Wohnen“ bestimmt. Exakte statistische Erhebungen über die genaue Anzahl von Obdachlosen liegen nicht vor.

Aus dem Projekt „ob DACH“ ist zwischenzeitlich die Konzeption eines Mahnmals für die in der NS Zeit in Deutschland verfolgten, vertriebenen und ermordeten Sinti und Roma geworden. Dem liegen Recherchen zu Grunde, die ich 2019 / 2020 im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im Fachbereich Archiv und Dokumentation durchgeführt habe. Diese Vorarbeiten kommen mir nun zugute, da nämlich die Stadt Bonn, unterstützt von Bernhard von Grünberg als dem stellvertretenden Vorsitzenden der UNO-Flüchtlingshilfe, ein entsprechendes Projekt für ein Mahnmal initiiert hat; der voraussichtliche Standort ist an einem schon näher bestimmten Platz in der Nähe des Bonner Hauptbahnhofs.

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Die Anfänge des Projekts liegen im Jahr 2019; voraussichtlicher Abschluss im Jahr 2022.


23 Februar – 3 Mai 2020

“WALD. WOLF. WILDNIS”
Groupshow at Museum Villa Rot, Schlossweg 2, in Burgrieden – Rot, Germany with work by Igor Sacharow-Ross / Shaarbek Amankul / Alexandra Bart / Babette Boucher / Jonas Brinker / Mark Dion / Isabelle Dutoit / Tanja Fender / Jana Francke / Malgosia Jankowska / Astrid Köhler / Gisela Krohn / Moritz Krohn / Werner Liebmann / Jarek Lustych / Irmela Maier / Nashun Nashunbatu / Barbara Quandt / Miriam Vlaming / Stephan Reusse / Lionel Sabatté / Kiki Smith

RECENT & ACTIONS:


29.01.2020

Teilnahme am 24. Bad Honnefer Winterseminars: „Ursprung des Lebens“
vom 16. – 18. Januar 2020 im Physikzentrum Bad Honnef zu Problemen der Kosmischen Evolution sowie neue künstlerische und literarische Arbeiten zum Thema.

“Igor Sacharow-Ross hat etwas Ursprüngliches aus kulturell lesbaren und vorderhand nur dem Spezialisten zugänglichen symbolischen Systemen aufgebaut. Er verweist uns damit auf frühere Abenteurer der Vernunft wie etwas J.W. v. Goethe, die in ihrem Haus den Weltenbau rekonstruieren wollten.”

(Prof. Dr. phil. Christian A. Bauer, Ursprungsdesign: Die Kunstmetaphysik von Igor Sacharow-Ross) More detailed information here

Publications:

Kurt Roessler (Hg.), Ursprung des Lebens – Stand nach 100 Jahren Forschung, Bornheim 2020


05.10.2019

26.09.2019 – 30.09.2019, Duration: 3 hours (daily)

Ritual/Process in the Sahara desert, Merzouga (Morocco)

“The decisive factor is the process, the action. The artist functions as a medium, as a mediator between the realities of consciousness, which exposes itself completely to its inner impulses while acting. ‘During the performance,’ Sacharow-Ross once said ‘I no longer have full consciousness of what is being done by me.‘”

(Peter Stepan, in Jappe, Elisabeth: Performance Ritual Prozeß. Handbuch der Aktionskunst in Europa, Prestel-Verlag, München/New York 1993, S. 202) More detailed information here


19.05.2019

The Enclosure, 1977, Gatchina, Graf-Orlow-Roscha (Waldgelände bei Leningrad/St. Petersburg) Weitere Informationen

Igor Sacharow-Ross: Im Gespräch mit Michael Laenger im Deutschlandradio/Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person

Der bildende Künstler Igor Sacharow-Ross zählt zu den Pionieren auf dem Gebiet des interdisziplinären Kunstschaffens. Er verfolgt den grenzüberschreitenden Leitgedanken der Syntopie und sucht die gedachte Trennung der „Welt um uns“ und der „Welt in uns“ zu überwinden.

Deutschlandradio/Zwischentöne

17.04.2019

Ich will nach Amerika, 1975, Lachtinskaja 19, Leningrad / St. Petersburg Weitere Informationen

Auch viele Werke von Joseph Beuys sind in ähnlicher Weise erzählenswert. So entspricht die Performance „I like America and America likes me“, für die Beuys sich 1974 drei Tage lang mit einem wilden Kojoten einsperren ließ, dem Rezept von Alÿs. Noch beängstigender dürfte das Warten auf den Unfall gewesen sein, als Igor Sacharow Ross 1975 bei einer Performance in der Sowjetunion verkündete: „I want to go to America”. Drei Jahre später wurde er für diese und ähnliche Aktionen ausgewiesen. Heute lebt er in Köln.

Abschnitt aus der FAZ vom 17 April 2019 von Dr. Klaus Speidel. Den gesamten Artikel finden Sie hier.

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